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Der diesjährige VDI Vertriebstag fand am 8. März 2012 in Bochum mit dem Schwerpunkt erneuerbare Energien statt. Hier erhalten Sie die Impressionen von der erfolgreichen Veranstaltung im Bochumer ParkInn Hotel.
Diese in zweifacher Sicht richtige Erkenntnis ist ein Resultat des VDI-Vertriebstags 2012 am 8. März, der unter dem Leitmotiv „Erneuerbare Energien“ rund 60 Teilnehmer nach Bochum lockte.
Das erste intelligente Netz, das benötigt wird, ist ein intelligentes Stromnetz. Die „Erneuerbaren“ verheißen auf lange Sicht das Ende aller Energiesorgen, schließlich liefert die Sonne gratis und franko 15.000-mal so viel Energie an die Erde, wie die Menschheit benötigt (und auch die fossilen Energien gehen letztlich darauf zurück). Aber mit der Errichtung von Photovoltaikanlagen, Offshore-Windkraftwerken und Bioenergieparks ist es nicht getan: der damit erzeugte Strom muss auch zum Verbraucher gelangen können, und daran hapert es derzeit am meisten. Große Offshore-Windparks sind geplant, genehmigt und warten, so Norbert Giese von Re-Power, nur noch auf eines, um verwirklicht zu werden: auf die lange Leitung, durch die der Strom bis in die Steckdosen fließen kann. Kein Wunder, dass manche angesichts dieses Dilemmas lieber schon mal an dezentralen Lösungen arbeiten wie Dr. Dieter Schillingmann und Michael Burke von Regenis aus dem Artland, wo die gesamte vor Ort benötigte elektrische Energie aus einem lokalen Synergie-Kraftwerk kommen soll, das Wind und Biogas nutzt.
Professor Hermann-Josef Wagner wird auf dem VDI Vertriebstag 2012 – Schwerpunkt erneuerbare Energien am 8. März 2012 in Bochum mit einem Abendvortrag über die von ihm und seinem Team erstellte Ökobilanzierung des ersten OffShore-Windparks alpha ventus referieren:
Die Entscheidung für eine sinnvolle Investition in erneuerbare Energien bedarf einer umfassenden Analyse verschiedener Aspekte. Dabei ist neben der Rentabilität insbesondere eine positive Ökobilanz heute wichtiger denn je. Windenergieanlagen im Meer haben den Vorteil, größere Energieerträge als Landanlagen zu liefern. Dem gegenüber steht ein hoher Material- und Energieaufwand zur Herstellung und Errichtung der Anlagen. Damit verbunden ist der Ausstoß von Klimagasen und Luftschadstoffen.